Matti Seydel

Im Jahre 1989 gebar eine glückliche Frau im wunderschönen Hamburg einen Menschen. Dieser Mensch, der auf den Namen Matti Seydel hört, wuchs zu einem sympathischen T-Shirt-Träger aus Prinzip heran, der sich gerne vor fremde Leute stellt und versucht, sie zum Lachen zu bringen.

„I am the best there is at what I do. But what I do isn‘t very nice“, beschreibt sich Wolverine selbst und ziemlich genau so wurde auch Matti schon beschrieben. Ein Mix aus Nerd-Humor und täglichen Beobachtungen, durchzogen von Versagen und einem kompletten Fehlen von Angst vor kontroversen Themen, macht ihn zu einem der interessantesten Neuankömmlinge in der Stand-Up-Szene.

Über sechs Jahre erprobte sich Matti in seinen Kinderschuhen, dem Poetry Slam, und sammelte die notwendige Erfahrung und Bühnenpräsenz, um ein Publikum an sich zu fesseln, als wären sie Hauptdarstellerinnen in den schmutzigen Groschenromanen, die es nur in Zeitungs- statt Buchläden gibt.

Mit einer Buchveröffentlichung beim periplaneta Verlag in Berlin sowie einem Soloprogramm in der Mache bleibt nur zu hoffen, dass er nicht von der Gesellschaft gebrochen wird, bevor er weiter auf seine einzigartige Weise uns alle zum Lachen bringt.

Matti aß einmal Erdnüsse. Sie haben ihm geschmeckt, er würde sie allerdings nicht jedem empfehlen. Nur Allergikern.